Wichtige Tatsachen
Die Geburtsstadt der Heiligen Odilia

Bereits Kelten und Römer, besiedelten vor den Merowingern den Ort, der 778 zum ersten Mal als “Ehnheim”, und 1242 als Oberehnheim erwähnt wurde.
Bis im XII. Jahrhundert gehört er zum Besitztum der elsässischen Herzöge und der von der Heiligen Odilia gegründeten Klöster Niedermünster und Hohenburg (des heutigen Odilienbergs).

die mit neun anderen Städten den Zehnstädtebund schloß. Das 16. Jahrhundert gilt als goldenes Zeitalter für Obernai, das sich dank der Handwerkszünfte und des Weinbaus blühend entwickelt.
Während des Dreißigjährigen Kriegs blieb die Stadt nicht
verschont. Nach dem Westfälischen Frieden (1648) wurden die zehn Städte von Ludwig XIV. dem französischen Königsreich eingegliedert (1679). Die Stadt verlor damit ihre Selbständigkeit.
Nach einem blühenden 18. Jahrhundert, den Umwälzungen des 19. Jahrhunderts, der Angliederung an Deutschland (1871) erlebt Obernai eine neue Epoche der Modernisierung.
Es blieb von den Verwüstungen des 2. Weltkriegs verschont, jedoch nicht von der Zwangseinkörperung, woran das Mahnmal auf dem Nationalberg erinnert. In den sechziger Jahren kommt es zu einem Aufschwung in Wirtschaft und Fremdenverkehr.

Ohne auf seine reichhaltige Vergangenheit und seine turistische Bestimmung zu verzichten, ist es Obernai gelungen an dem wirtschaftlichen Aufschwung der fünfziger Jahre teilzunehmen, indem es günstige Bedingungen für die Ansiedlung für neue Industrien schuf. Durch die Anwesenheit großer Betriebe wurde eine dichte wirtschaftliche Vernetzung erreicht.
Odilia, Tochter Etichons (oder Adalrics), des Herzogs des Elsasses, kam blind auf die Welt, wurde von ihrem Vater ausgestoßen, lebte versteckt in einem Kloster in Burgund und wurde bei ihrer Taufe sehend. Ihr Bruder Hugo brachte sie nach Hause zurück, aber als Etichon sie mit einem jungen Prinzen vermählen wollte, flüchtete sie. Ein Felsen öffnete sich auf wundersame Weise. Etichon gab nach und ließ auf dem Berg das Kloster Hohenburg errichten, dessen erste Äbtissin Odilia wurde.

Samedi 4 Février 2012
|
© Ville d'Obernai | Mentions légales | Webmaster | Création : 2exVia avec MasterEdit ® |